Unser Holzboot-ABC
Ankern
Ankern Sie immer außerhalb der Fahrrinne. Spülen Sie Anker oder Erdspiess und Festmacher vor dem Anbordholen gut ab. Den anker nicht auf das Deck legen.
Beleuchtung
Wenn ein Sportboot nicht über die vorgeschriebene Lichterführung verfügt, ist ein Fahren bei unsichtigem Wetter und bei Dunkelheit nicht gestattet.
Bilge
Jollenkreuzer haben keine selbstlenzende Plicht. Die Bilge muss deshalb regelmäßig kontrolliert und gelenzt werden.
Eiche
Eiche ist ein traditionelles Bootsbauholz mit hoher Festigkeit. In der Regel werden Spanten, Kielschwein und Steven bei Holzbooten aus Eiche hergestellt. Durch die hohe Dichte quillt ein Eichenschiff relativ langsam.
Kentersicherheit
Der Jollenkreuzer bezieht seine Stabilität fast ausschließlich aus der Rumpfform. Somit besteht das Risiko des Kenterns. Dies zu schaffen ist allerdings nicht so einfach, wie das folgende Video zeigt.
Video von Yacht.de über Kenterversuche mit verschiedenen Segelbooten
Kuchenbude
Die Kuchenbude ist ein geräumiges Cockpitzelt, das Boot und Besatzung effektiv vor Regen schützt.
Mahagoni
Mahagoni ist ein optisch sehr ansprechender Bootsbauwerkstoff. Er ist leichter als Eiche und hat ein schnelleres Quellverhalten.
Mastlegen
Es gibt drei Möglichkeiten, einen Mast zu legen. Kleine und leichte Masten werden einfach nur von Hand gelegt. Bei etwas längeren Masten verwendet man einen Jütbaum. Masten über 9 Meter Länge werden meist mit einer Jütgabel gelegt.
Rutschsicherheit
Traditionell lackierte Boote sind nicht rutschsicher – besonders wenn sie nass sind. Wir empfehlen rutschsichere Schuhe.
Schuhwerk
Lackierte Oberflächen sind empfindlich. Ziehen Sie vor dem Betreten des Bootes die Schuhe aus oder Bordschuhe an.
Schwert
Das Schwert dient dazu, das seitliche Abtreiben des Bootes zu verhindern. Um ein sicheres Manövrieren zu gewährleisten, ist es notwendig, das Schwert auch bei Motorfahren halb herabzulassen.
Sommerplanken
Wird ein Boot im Sommer einige Tage nicht bewegt, kann es vorkommen, dass selbst die Planken trocknen und schrumpfen. Beim nächsten Segeln mit Krängung zieht das Boot dann Wasser. Dies gibt sich dann aber oft schon nach wenigen Stunden Segeln wieder.
Undichtigkeiten
Alte Boote können ohne Vorwarnung undichte Stellen entwickeln. Durch starke Sonneneinstrahlung trocknet das Holz aus. Es bilden sich Risse oder Fugen gehen auf. Beim nächsten Regen kann es passieren, dass es an der einen oder anderen Stelle tropft.
Vorstag
Bei Jollenkreuzern findet man zwei Arten von Vorstagen. Das feste Vorstag, auch Holzbein genannt, verfügt ebenso wie der Mast über eine Nut, in der das Segel eingezogen wird. Beim Drahtvorstag wird das Segel entweder mit Stakreitern befestigt oder fliegend gefahren. Beide Arten können mit einer Rollfok ausgestattet werden.